Pfarrkirche St. Valerius in Moselkern - Pfarreiengemeinschaft Treis-Karden

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St. Valerius
Moselkern
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„Rumänienhilfe“

Projekte

Hetea, Dorf der Sinti und Roma

Mitten in den Karpaten liegt das Dorf Hetea mit ca. 450 Sinti und Roma. Mit dem Auto ist der Ort nicht zu erreichen, die letzte Wegstrecke von 2 km muss zufuß zurück gelegt werden.

Rumänienhilfe - Hetea Dorf Sinti Roma Rumänienhilfe Günter Weckbecker - Hetea Dorf Sinti Roma Rumänienhilfe Günter Weckbecker - Hetea Dorf Sinti Roma

Bis zu neun Personen leben in den kleinen Hütten, die ca. 3 x 3 m groß sind und keine Elektrizität haben. Sie sind weder mit einem Schrank, einem Tisch oder mit Stühlen eingerichtet.  Der Fußboden besteht aus aufgeweichter Erde, der Ofen hat keine Chance die Hütte nur annähernd aufzuwärmen (im Winter herrschen hier Temperaturen um - 15 C°), viele Hütten haben kein Dach, die Fenster sind nur mit Plastikfolie versehen.

Diese offene Wasserstelle versorgt die Dorfbewohner mit Trinkwasser. Sie dient gleichzeitig als Sanitäranlage und zum Waschen der Kleider.

Rumänienhilfe Günter Weckbecker - Hetea Dorf Sinti Roma Rumänienhilfe Günter Weckbecker - Hetea Dorf Sinti Roma Rumänienhilfe Günter Weckbecker - Hetea Dorf Sinti Roma

Um die Menschen wenigstens vor Regen und Schnee zu schützen wurden 2007 auf großen Rollen Planen von Moselkern nach Hetea transportiert und vor Ort zurecht geschnitten, verklebt und auf die Dächer gespannt.

Rumänienhilfe Günter Weckbecker - Hetea Dorf Sinti Roma Rumänienhilfe Günter Weckbecker - Hetea Dorf Sinti Roma

Kleider, Schuhe, Stiefel und Strümpfe bieten nicht nur Schutz vor der Kälte sondern ermöglichen den Kindern auch in den ein Kilometer entfernten Kindergarten und in die Schule zu gehen. Die Kindergartenkinder erhalten dort eine Mahlzeit, oft die einzige am Tag.

Vom rumänischen Staat ist nur eine geringe Hilfe für die Sinti und Roma zu erwarten. Sie stehen in der Prioritätenliste ganz unten und sind oft auf die Hilfe der Hilfsorganisationen und Privatpersonen angewiesen.

Ein Problem ist die Alkoholabhängigkeit der Väter, unter der die Frauen und Kinder leiden. Deshalb hilft die Crew von Günter Weckbecker nur den Kindern.

Rumänienhilfe Günter Weckbecker - Hetea Dorf Sinti Roma

Kanalkinder

Armenspeisung

Schulspeisung

Die Schulspeisung begann im  April 1999 mit ca. 90 Kindern in Crizbav und wurde dann auf Schulen in Brasov ausgedehnt. Nur durch die Unterstützung der Rhein-Zeitung mit „Helft uns Leben“ ist es möglich die Finanzierung dieser für die Kinder aus armen Verhältnissen wichtige Hilfe sicherzustellen. Seit 2003 zahlt der rumänische Staat bis zum 4. Schuljahr ein Frühstücksbrot, so dass dies Aktion von damals 800 stufenweise bis nunmehr 115 Kinder reduziert  werden konnte.


Seit dem Schuljahresbeginn 2010 hat der rumänische Staat die Verpflegung der Schulkinder ganz übernommen.

In Haus für die Straßenkinder ist auch eine Armenkantine untergebracht. Rentner, die lediglich ihre kaum die notwendigen Lebenshaltungkosten deckende landwirtschaftliche Rente zu Verfügung haben, kinderreiche Familien, deren Vater arbeitslos ist, kommen hier her. Hier erhalten sie Lebensmittel und Kleidung.

In den letzten zehn Jahren hat sich einiges zum positiven für die ehemaligen „Kanalkinder“ entwickelt. Als erste Maßnahme wurden die Kinder bzw. Jugendliche mit Essen und Kleider versorgt und konnten sich von montags bis freitags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr unter Betreuung in einem wieder eröffneten Heim für Straßenkinder aufhalten.

Mit Hilfe von Spendengeldern konnten 2001 die  englischen Hilfsorganisation „Cry“, Christine Soete aus Beligien und Günter Weckbecker ein Haus mit Garten kaufen.  

Nach den Renovierungsarbeiten konnte das Haus 2003 von der Organisation „Centrum Vieti Noi“ (Zentrum neues Leben) eröffnet werden.


Im Haus für die Kanalkinder sind Kinder/Jugendliche untergebracht. Sie werden von Harald Rossu und Dolores Simona Bota (Doly) liebevoll betreut und auf ein normales Leben in der Gesellschaft vorbereitet, ohne Drogen, Prostitution, Stehlen und Betteln.  

Häuser für die ehemaligen "Kanalkinder in Rumänien

Ein Erfolg der Integration und „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist eine regelmäßige Erwerbstätigkeit der älteren „Kanalkinder“. Ein Teil ihres Lohnes wird zurückgelegt. Mit einem Darlehn des „Centrum Vieti Noi“ können sie ein eigenes Haus bauen. Für Jugendliche die fünf Jahre vorher im Kanal lebten eine Situation, eine Chance aus der Armut herauszukommen.

Mit einer von der  Firma Röhrig gespendeten Maschine zum Herstellen von Steinen werden arbeitslose Zeiten von Jugendlichen sinnvoll genutzt.

Armenspeisung in Brasov Rumänien

In der Wocheneitschrift des Bistums Trier „Paulinus“ erschien am 30.Oktober 2005 ein Artikel über Rumäniens vergessene Kinder“.

In der Wocheneitschrift des Bistums Trier „Paulinus“ erschien am 28. Mai 2006 hierüber ein  Artikel mit dem Titel: Die Legende vom lustigen Zigeunerleben“.

Hetea, Dorf der Sinti und Roma

Scheytt-Stiftung

Kanalkinder

Armenspeisung

Schulspeisung

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Eine Schulleiterin sagte in einem Interview der Zeitung „Transilvania Express“ in Brasov, dass praktisch 200 Kinder mit diesem Sandwich herangewachsen sind, durch welches sie manche gelockt hat, öfter zur Schule zu kommen. "Einige der Schüler, aus ärmlichen Verhältnissen, die die Schule öfters schwänzten, begannen täglich zur Schule zu kommen und ihre Leistungen zu verbessern. (Auszug aus dem Artikel vom Oktober 2004 des „Transilvania Express“)


Mehr hierzu siehe Artikel vom November 1999 und Oktober 2004

Schulspeisung Günter Weckbecker in Rumänien Schulspeisung Rumänien

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Rumänienhilfe Dorf Hetea Rumänienhilfe Dorf Hetea

Das Wunder des Kinderlachens


Trotz der ungünstigen Lebensumstände können die Kinder lachen und sich freuen.

Tageszentrum Straßenkinde am Hauptbahnhof von Brasov in Rumänien

Vier „Kanalkinder kamen gerade aus dem Kanal geklettert.

Maschine zur Herstellung von Steinen Kanalkinder Rumänien Armenspeisung in Brasov Rumänien Lebensraum der Kanalkinder in Brasov Rumänien Kanalkinder Brasov Rumänien

Seit Anfang 2012 fahren ehrenamtliche zu den Bedürftigen und bringen ihnen die Lebensmittel direkt nach Hause.

Das Projekt „Kanalkinder“ wurde Anfang 2012 abgeschlossen. Die, die sich integrieren ließen, haben eine Arbeitsstelle und Unterkunft. Über ein Konzept der Betreuung von Obdachlosen und Straßenkindern wird noch nachgedacht.

Der Kindergarten von Senheim unter der Leitung von Judith Angsten versorgt schon viele Jahre regelmäßig alle Kinder mit Schuhen/Stiefel, Jacken, Hosen und Strümpfe usw. Dies ist gerade im Winter überlebenswichtig.

Hilfsprojekte in Rumänien

Scheytt-Stiftung - Kinder- und Familienhilfe in Rumänien

Seit vielen Jahren wird die Stiftung finanziell unterstützt. Ein Eintrag ins Gästebuch von einer unserer Jugendlichen verdeutlicht die Situation sehr treffend:


„Liebe Maja, liebe Betreuer, liebe Kinder,

wir bedanken uns für die Chance, euch kennen zu lernen und einen kurzen Tag mit euch zu verbringen. Es ist beeindruckend, wieviel ein Mensch  mit Liebe und Gottes Hilfe schaffen kann. Das Kinderheim ist sozusagen das Rohr, durch das Gott spricht und seinen Willen kundtut. Hier wird jeder aufgenommen, egal wie kompliziert es werden könnte, Vorurteile kennt man nicht. Dafür Verzeihen. Das hat uns sehr beeindruckt, und wir sind froh, diese Erfahrung machen zu können. Wir wünschen viele Eltern, die den Kindern viel Liebe geben werden und Kraft und Liebe für die Betreuer.“

Hetea, Dorf der Sinti und Roma

Scheytt-Stiftung

Kanalkinder

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Scheytt-Stiftung

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Gruppen

Messdiener/innen           

Hetea, Dorf der Sinti und Roma

Scheytt-Stiftung

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Mehr zu der Stifung und dem Kinderheim unter:

scheytt-stiftung.de/

Die zunehmende Armut Rumäniens in den achtziger Jahren führte dazu, dass die bis dahin von der rumänischen Bevölkerung geduldeten Sinti und Roma an den Rand gedrängt wurden.

Hilfe ist hier (über)lebenswichtig: Versorgung der Kinder mit Kleidung und Nahrung.

Durch Zufall entdeckte Günter Weckbecker im Jahre 2000 die Straßenkinder, die in den Abwasser- oder Fernwärmekanälen  der Stadt Brasov vor der Kälte Schutz suchten.  

Lebensraum der „Kanalkinder“

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